„Patient Empowerment“ – oder: wie Patienten ihre Sicherheit in die Hand nehmen können

Es findet ein Gesinnungswandel statt: Patienten verstehen sich zunehmend nicht mehr nur als passive Empfänger von Behandlungen, nicht mehr nur als Betroffene von Entscheidungen, sondern auch als Entscheider. Auf die Wahl des Arztes und die Wahl der Klinik folgt die Wahl der Versorgung, soweit sich aus medizinischer Sicht Alternativen anbieten. Ein gut informierter Patient, der die Prozesse rund um seinen Gelenkersatz aktiv mitgestaltet, der mitreden kann und die Zusammenhänge kennt, hat langfristig die denkbar beste Sicherheit.

„Patient Empowerment“ ist der zusammenfassende Begriff u.a. für
• die Bevollmächtigung des Patienten. Der Patient kann und soll mitreden
• die Stärkung des Patienten in der Mitentscheidung über das, was mit ihm geschieht. Der Patient wird zum aktiven Auftraggeber.

Patient Empowerment setzt „Patient Information“ voraus
Wenn Patienten erfahren, was Evidenz ist und in welchen Zusammenhängen sie gegeben ist, können sie neutrale Informationen von Werbung unterscheiden. Dies setzt den Zugang zu Evidenzdaten voraus, und das in einer allgemeinverständlichen Form, also patientengerecht aufbereitete Zusammenfassungen von Studien und Meta-Studien zur Endroprothetik.