Das Portal für Patientensicherheit in der Endoprothetik – industrieunabhängig finanziert

Endoprothetik ist ein Thema, mit dem die meisten erst als Patienten in Berührung kommen. Dann fehlt die Zeit. Je früher man sich daher über Endoprothetik informiert, desto besser. Die Zahl der jährlich allein in Deutschland eingebauten Hüft- und Kniegelenke spricht dafür, Endoprothetik zu einem Alltagsthema zu machen. Das Endoprothesenregister Deutschland dürfte die Endoprothetik öfter in die Presse bringen. Sobald „Endoprothetik“ und „Endoprothesenregister“ geläufige Begriffe geworden sind, wird es besser um die Patientensicherheit bestellt sein.

Wenn das Endoprothesenregister Deutschland im 4. Quartal 2012 mit Realdaten in Betrieb geht, wird es manche Fragen geben: Wozu gibt es das Endoprothesenregister? Was wird mit den Daten gemacht, die das Endoprothesenregister sammelt und auswertet? Warum sollte es für mich als Patienten sinnvoll sein, an den Datenerhebungen für das Endoprothesenregister teilzunehmen? Welche Vorteile bestehen für mich als Leiter einer Klinik, wenn ich unsere Klinik beim Endoprothesenregister anmelde? Warum gab es bei uns noch kein Endoprothesenregister? Welche Erfahrungen machen andere Länder, die über Endoprothesenregister verfügen?

Schon jetzt gibt es viele Internetseiten zum Thema Endoprothesen und Endoprothetik. Viele dieser Endoprothetik-Internetseiten enthalten Angaben zur Endoprothetik, viele Endoprothetik-Seiten weisen auf endoprothetisch arbeitende Kliniken hin oder auf die Hersteller von Endoprothesen.

Evidente Informationen zur Endoprothetik, also Informationen, die sowohl belegt und nachprüfbar (evident) sind und sowohl den interessierten Arzt als auch den Patienten erreichen, sucht man jedoch lange. Entweder handelt es sich um Endoprothetik-Seiten für endoprothetisch arbeitende Ärzte oder medizinisches Fachpersonal, oder man findet Informationen von Selbsthilfegruppen, in denen sich Patienten organisieren, die mit Rheuma oder Arthrose zu tun haben oder wegen fehlerhafter Endoprothesen geschädigt wurden und gemeinsam ihre Interessen gegenüber einem Endoprothesenhersteller vertreten wollen.

ENDOINFO.de ist ein neues Informationsportal für Patientensicherheit, das unabhängig von der Medizinprodukteindustrie und unabhängig von Krankenhäusern (endoprothetisch arbeitenden Kliniken) finanziert wird. Dies wird als Grundvoraussetzung für Aussagen verstanden, die für den Laien wie den medizinischen Spezialisten einen echten Informationsvorsprung darstellen. ENDOINFO.de wird über das Endoprothesenregister Deutschland berichten und Informationen zentral bereitstellen, die das Interesse am Endoprothesenregister steigern sollen.

Das Internetportal www.endoinfo.de richtet sich mit einem ständig wachsenden Informationsangebot an fünf Hauptzielgruppen:
1. Arthrose- und Rheumapatienten sowie deren Angehörige, die sich über konventionelle Therapien und endoprothetische Versorgungsmöglichkeiten informieren und erfahren wollen, wie die Patientensicherheit durch das Endoprothesenregister verbessert werden kann.
2. Gesunde Menschen, die erfahren wollen, was sie zur Schonung und Gesunderhaltung ihrer Gelenke tun – und lassen – können.
3. Kostenträger im Gesundheitswesen, die mehr von den Erfahrungen und Anliegen der Versicherten erfahren wollen.
4. Ärzte sowie Fachkräfte aus den Bereichen OP, Pflege und Reha, die an einer zentralen Stelle Informationen über Weiterentwicklungen in der Endoprothetik suchen.
5. Entwickler von Medizintechnik, die an der Vernetzung von Informationen zur Arthrose und den Erwartungen und Anforderungen an die Versorgung interessiert sind und aus den mit dem Endoprothesenregister gewonnenen Erkenntnissen Entwicklungen ableiten wollen.
6. Wissenschaftler, die sich mit dem Endoprothesenregister und der Patientensicherheit in der Endoprothetik auseinandersetzen

Der Name endoinfo weist auf das Thema Endoprothetik hin. Außerdem nimmt der Name direkten Bezug auf die aus dem Griechischen stammende Vorsilbe ἔνδον (innen):
endoinfo.de stellt Informationen bereit, die von innen kommen: aus Fachkreisen, von Ärzten, von Kostenträgern im Gesundheitswesen, vor allem aber von den Patienten. Für die Patienten.